Bengalzucht · Klosterneuburg bei Wien

Kleine Wildkatzen mitten in der Familie. Cleo und Cindy wachsen bei uns in Klosterneuburg auf — zwischen Kindern, Hund und Hasen. Unseren ersten Bengal-Wurf planen wir für 2027.

Unsere Geschichte Kontakt aufnehmen
Cleo und Cindy als Kitten, eng aneinandergekuschelt

Unsere Katzenmamas

Cleo und Cindy

Cleo
geboren am
20. 6. 2025
Cindy
geboren am
9. 7. 2025

Doch unsere Geschichte begann ganz anders:

Lilly ist unser Familienhund und lebt mit unseren drei Kindern Anabelle, Madeleine und David und unseren Hasen Mimi, Benji und Frido in Klosterneuburg. Sie ist aufgeweckt, fröhlich und mittendrin in unserem manchmal ziemlich turbulenten Familienleben. Sie hat ihren festen Platz in unserem Menschenrudel gefunden, spielte stundenlang „Hundeschule“ mit den Kindern, begleitet mich hochmotiviert auf meinen Joggingrunden durch den Wald und ist bei den Streifzügen und Abenteuern der Kinder am liebsten immer mit dabei.

Im Herbst 2021 erhielten wir die Zuchtzulassung vom Lagotto Romagnolo Club Austria beziehungsweise vom ÖKV (Österreichischer Kynologenverband). Nur zwei Monate später war es dann tatsächlich so weit: Lilly wurde läufig, ein passender Papa war bald gefunden – und alles Weitere ist eigentlich Geschichte.

Unsere ersten Welpen kamen rund und kerngesund in einer schon lange zuvor liebevoll von Kinderhand dekorierten Wurfbox zur Welt. Die ersten Wochen verbrachten sie im kurzerhand umfunktionierten Spielzimmer der Kinder, bevor sie nach und nach immer größere Teile unseres Hauses und Gartens in Beschlag nahmen.

Sie wurden geliebt, umsorgt, gechipt, geimpft und entwurmt und schließlich – teilweise unter ziemlich vielen Tränen – in die Obhut ihrer neuen Familien übergeben. Danach kehrte bei uns wieder etwas Ruhe ein. Und Hamster Speedy zog ein, quasi als kleines Trostpflaster, nachdem der letzte Welpe ausgezogen war.

Unsere Tochter kuschelt auf dem Sofa mit Cindy, Cleo schaut über die Lehne

Lilly war eine wunderbare, fürsorgliche und instinktsichere Mama und schenkte uns gesunde kleine Lagotti und unzählige schöne Erinnerungen. 2025 durfte Lilly dann in ihren wohlverdienten „Mama-Ruhestand“ gehen. Ganz ohne Nachwuchs blieb unser Haus allerdings nicht lange.

Denn kurz darauf kamen zwei kleine Bengal-Katzenmädchen zu uns – und die kamen, um zu bleiben.

Ein neues Kapitel

Zu unserer großen Freude war nicht nur die menschliche Familie sofort verliebt. Auch Lilly nahm die beiden kleinen Neuankömmlinge ganz selbstverständlich in unser buntes Rudel auf. Nach all ihren eigenen Babys schien sie sich über die beiden Katzenkinder fast genauso zu freuen wie wir.

Und so beginnt nun langsam ein neues Kapitel unserer Geschichte.

Cleo und Cindy als kleine Kitten in ihrem Kuschelbett

Unsere beiden Bengal-Mädchen sollen eines Tages selbst Mamas werden. Doch damit haben wir es ganz bewusst nicht eilig. Bengalen entwickeln sich lange und wachsen bis beinahe zu ihrem zweiten Lebensjahr. Auch wenn manche Züchterinnen und Züchter ihre Katzen deutlich früher decken lassen, möchten wir unseren beiden diese Zeit geben.

Sie dürfen erst einmal einfach Mädchen sein.

Sie dürfen wachsen, spielen, Unsinn machen, durchs Haus flitzen, ihre Welt entdecken und sich körperlich und charakterlich in aller Ruhe entwickeln.

2027 Für 2027 planen wir dann unseren ersten Bengal-Wurf

Und genauso wie damals bei unseren Hundebabys ist uns eines ganz besonders wichtig: Wir möchten wissen, wohin unsere Kleinen einmal ziehen werden. Sie wachsen bei uns mitten in der Familie auf und werden vom ersten Tag an ein Teil unseres Alltags sein. Deshalb möchten wir sie später nicht einfach nur „abgeben“, sondern Familien für sie finden, bei denen wir das gute Gefühl haben, dass sie genauso geliebt werden wie bei uns.

Mit etwa 12 Wochen dürfen unsere Katzenbabys schließlich geimpft und gechippt in ihre neuen Familien ziehen.

Die zukünftigen Katzeneltern möchten wir aber sehr gerne schon lange vorher kennenlernen. Uns ist wichtig, miteinander zu sprechen, Fragen zu beantworten und herauszufinden, ob eines unserer kleinen Familienmitglieder wirklich zu seiner zukünftigen Familie passt. Und natürlich dürfen auch die zukünftigen Katzeneltern uns, unsere Tiere und die Art, wie unsere Kleinen bei uns aufwachsen, kennenlernen.

Wenn Sie sich also vorstellen können, einem unserer zukünftigen Bengal-Babys ein liebevolles Zuhause zu schenken, kontaktieren Sie uns gerne frühzeitig – auch wenn es bis 2027 noch ein wenig dauert. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Bis dahin genießen wir einfach das Leben mit unserem Menschen-Hunde-Katzen-Hasen-Rudel in Klosterneuburg – und die Vorfreude auf das, was noch kommen wird.

Denn bei uns hat irgendwie alles auf 4 Beinen mit Lilly angefangen. Und vielleicht beginnt 2027 für einige unserer kleinen Bengalen – und ihre zukünftigen Familien – eine ganz neue Geschichte.

Friederike Seebauer · Bengals de Casa Tara

Unsere Mädchen

Cleo und Cindy

Zwei Bengal-Mädchen, geboren im Sommer 2025 – und seit dem ersten Tag mittendrin.

Cleo im Garten, aufmerksam in die Kamera blickend
Cleo geboren 20. 6. 2025
Cindy mit ihren blauen Augen auf dem Kratzbaum
Cindy geboren 9. 7. 2025

Die Rasse

Die Bengal – eine kleine Wildkatze mitten in der Familie

Wer eine Bengal zum ersten Mal sieht, bleibt meistens erst einmal stehen.

Das wunderschön gezeichnete Fell, der elegante Körper, die großen, aufmerksamen Augen und diese ganz besondere Art, sich zu bewegen – ein bisschen Wildkatze scheint tatsächlich in ihr zu stecken.

Und genau das macht sie so faszinierend.

Doch wer eine Bengal nur wegen ihres außergewöhnlichen Aussehens auswählt, kennt vielleicht ihre schönste Seite noch gar nicht. Denn hinter der kleinen Wildkatze steckt eine unglaublich neugierige, intelligente, verspielte und menschenbezogene Persönlichkeit.

Eine Bengal möchte nicht einfach nur bei ihrer Familie wohnen. Sie möchte ein Teil davon sein.

Sie möchte wissen, was gerade passiert. Warum diese Schranktür geöffnet wurde. Was in der Einkaufstasche steckt. Wohin das Wasser im Waschbecken verschwindet. Warum jemand ohne sie ins Badezimmer gegangen ist – und ob diese geschlossene Tür wirklich notwendig war.

Privatsphäre wird mit einer Bengal im Haus ohnehin ein etwas dehnbarer Begriff.

Sie beobachtet, untersucht, klettert, entdeckt und lernt. Viele Bengalen lieben kleine Denkspiele, apportieren Spielzeug, lernen erstaunlich schnell Tricks und finden manchmal auch ganz ohne menschliche Unterstützung heraus, wie Türen, Laden oder andere vermeintlich sichere Dinge funktionieren.

Und dann wäre da noch das Wasser.

Während viele Katzen um jede nasse Pfote einen großen Bogen machen, scheinen manche Bengalen der festen Überzeugung zu sein, dass Wasser eigentlich zum Spielen erfunden wurde. Ein tropfender Wasserhahn, eine Dusche oder eine unbeaufsichtigte Wasserschüssel können daher durchaus zum Tagesprogramm gehören.

Außen kleine Wildkatze, innen Schmusekatze

Was uns an Bengalen aber vielleicht am meisten überrascht und verzaubert hat, ist ihre unglaublich liebevolle und verschmuste Seite.

Denn so wild sie beim Spielen sein können, so innig können sie im nächsten Moment sein.

Wenn eine Bengal genug entdeckt, geklettert und gespielt hat, möchte sie häufig nur noch eines: zu ihren Menschen.

Dann wird aus der kleinen Wildkatze plötzlich eine richtige Schmusekatze. Sie kuschelt sich an uns, rollt sich neben uns oder auf uns zusammen, stupst mit dem Köpfchen nach einer streichelnden Hand und schnurrt zufrieden vor sich hin.

Und gestreichelt werden kann man ihrer Meinung nach natürlich durchaus länger.

Sehr viel länger.

Unsere Tochter und Cleo kuscheln auf dem Sofa
Cleo ausgestreckt auf dem Sofa
Auf dem Sofa. Im Bett. Am Schreibtisch.
Cleo und Cindy liegen gemeinsam vor dem Fernseher
Beim Fernsehen. Beim Lesen.
Cleo hat sich in den Rucksack gelegt – gerade, als jemand los wollte
Und manchmal auch genau auf der Tastatur des Computers, wenn man eigentlich gerade etwas anderes vorhat.

Bengalen können eine ausgesprochen enge Bindung zu ihren Menschen entwickeln. Sie suchen ihre Nähe nicht nur dann, wenn es Futter gibt oder gerade gespielt wird. Sie möchten einfach dabei sein.

Unsere Erfahrung ist: Bengalen können richtige Kuschelmonster sein.

Sie genießen Körperkontakt, lassen sich gerne kraulen und kommen immer wieder von selbst, um sich ihre Portion Zuwendung abzuholen. Manche rollen sich am liebsten direkt auf dem Schoß zusammen, andere legen sich eng daneben oder schlafen nachts selbstverständlich mit im Bett.

Natürlich hat jede Katze ihren eigenen Charakter und niemand kann versprechen, dass jedes einzelne Kitten später zur ausgesprochenen Schoßkatze wird. Aber die Nähe zum Menschen und die enge Bindung an ihre Familie sind etwas, das wir an dieser Rasse besonders lieben.

Vielleicht ist es gerade dieser Gegensatz, der Bengalen für uns so besonders macht:

Gerade noch rast ein kleiner Leopard durch das Wohnzimmer – und fünf Minuten später liegt derselbe Leopard schnurrend im Arm.

Schön, wild – und wunderbar anhänglich

Sie ist keine Katze, die irgendwo im Hintergrund unseres Lebens lebt. Sie lebt mit uns.

Bengalen sind sehr soziale Katzen. Sie möchten wissen, wo ihre Menschen sind, was sie machen und ob man dabei vielleicht helfen könnte.

„Helfen“ ist dabei natürlich Auslegungssache.

Betten beziehen, Wäsche zusammenlegen, eine Schachtel auspacken oder einen Schrank einräumen geht mit Bengal-Unterstützung möglicherweise nicht schneller – aber mit Sicherheit unterhaltsamer.

Sie folgen ihren Menschen häufig von Zimmer zu Zimmer und haben nicht selten auch etwas zu erzählen. Denn Bengalen können ausgesprochen kommunikativ sein. Sie miauen, gurren, schnurren, antworten und entwickeln dabei ihre ganz eigene Sprache.

Wer mit einer Bengal zusammenlebt, bekommt also durchaus mitgeteilt, wenn das Abendessen nach Meinung der Katze verspätet ist – oder wenn jetzt dringend Zeit zum Kuscheln wäre.

Gerade diese Mischung aus Selbstbewusstsein und Anhänglichkeit finden wir wunderschön. Eine Bengal kann sehr genau wissen, was sie möchte, und gleichzeitig unglaublich zärtlich sein.

Ein Katzenfreund gehört für uns dazu

So viel Nähe und Aufmerksamkeit wir Menschen unseren Katzen auch schenken können: Wir können eine andere Katze nicht vollständig ersetzen.

Bengalen spielen gerne körperlich, jagen einander durch das Haus, raufen miteinander, putzen sich gegenseitig und schlafen anschließend eng aneinandergekuschelt ein.

Deshalb wünschen wir uns für unsere Katzenbabys ein Zuhause, in dem sie Katzengesellschaft haben.

Am schönsten ist für uns ein Zuhause mit einer zweiten passenden Katze oder einem bereits vorhandenen sozialen Artgenossen. Denn ein Mensch kann wunderbar kuscheln und spielen – aber eben nicht ganz auf Katzenart.

Und gerade bei einer so sozialen und aktiven Rasse finden wir das wichtig.

Kleine Athleten auf vier Pfoten

Bengalen sind ausgesprochen bewegungsfreudig und erstaunlich athletisch.

Wo andere Katzen einen Kratzbaum sehen, sieht eine Bengal möglicherweise den Beginn einer Kletterroute.

Sie lieben erhöhte Plätze, große Kratz- und Klettermöglichkeiten und Räume, in denen sie sich bewegen können. Ein gesicherter Balkon oder Garten kann eine wunderbare Bereicherung sein, ebenso abwechslungsreiche Beschäftigung im Haus.

Dabei brauchen sie nicht unbedingt ein Schloss mit riesigem Garten. Viel wichtiger ist, dass ihr Zuhause auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und ihre Menschen bereit sind, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Denn eine gelangweilte Bengal sucht sich ihre Unterhaltung notfalls selbst.

Und ihre Vorstellung von Unterhaltung stimmt nicht immer ganz mit unserer überein.

Nach einer ausgiebigen Spielrunde folgt dann aber oft wieder das andere Bengal-Programm:

Kuscheln.

Am besten ganz nah. Und am besten mit einem Menschen, der gerade nicht vorhat, in nächster Zeit aufzustehen.

Und die „Wildkatze“?

Das außergewöhnliche Aussehen der Bengal kommt nicht von ungefähr. Die Rasse entstand ursprünglich aus Kreuzungen von Hauskatzen mit der asiatischen Leopardenkatze. Die heutigen Bengalen aus etablierten Zuchtlinien sind jedoch seit vielen Generationen domestizierte Hauskatzen.

Geblieben ist dieses unverwechselbare Erscheinungsbild: das kurze, seidige Fell, die kräftige Zeichnung mit Spots oder Rosetten und bei manchen Tieren ein besonderer Schimmer im Fell, der als „Glitter“ bezeichnet wird.

Manchmal sieht es tatsächlich so aus, als hätte jemand ein wenig Goldstaub darüber gestreut.

Für uns liegt die eigentliche Schönheit einer Bengal aber nicht in perfekten Rosetten.

Sie liegt in ihrem Wesen.

In ihrer Neugier. Ihrer Lebensfreude. Ihrer Intelligenz. Ihrer Zärtlichkeit. Und in der unglaublich engen Beziehung, die sie zu ihren Menschen entwickeln kann.

Nahaufnahme von Cleos Fellzeichnung mit Rosetten
Cleo im Gras – das Fell schimmert in der Sonne
Cleo seitlich – Rosetten von der Seite

Ist eine Bengal die richtige Katze für mich?

Eine Bengal passt wunderbar zu Menschen, die sich eine aktive, intelligente und gleichzeitig sehr menschenbezogene Katze wünschen.

Zu Menschen, die Freude daran haben, mit ihrer Katze zu spielen und sie zu beschäftigen – die es aber genauso genießen, wenn am Abend plötzlich eine schnurrende kleine Fellkugel ganz dicht an sie gekuschelt auf dem Sofa liegt.

Wer dagegen eine möglichst ruhige und unabhängige Katze sucht, die problemlos viele Stunden alleine bleibt und hauptsächlich dekorativ auf dem Sofa liegt, wird mit einer Bengal vermutlich nicht glücklich werden.

Und wahrscheinlich gilt das auch umgekehrt.

Deshalb möchten wir unsere zukünftigen Katzeneltern schon lange kennenlernen, bevor eines unserer Babys sein Köfferchen packt.

Uns geht es nicht darum, möglichst schnell ein Zuhause für unsere Kleinen zu finden. Wir möchten das richtige Zuhause finden.

Ein Zuhause, in dem verstanden wird, dass hinter den wunderschönen Rosetten ein kluges, sensibles und liebevolles kleines Wesen steckt, das Aufmerksamkeit, Beschäftigung, Gesellschaft und ganz viele Streicheleinheiten braucht.

Unsere Babys sollen Familienmitglieder werden.

Sie sollen spielen dürfen. Unsinn machen dürfen. Neugierig sein dürfen. Sie sollen geliebt und verwöhnt werden und irgendwann irgendwo mitten im Familienleben ihren ganz eigenen Lieblingsplatz finden.

Vielleicht auf einem Kratzbaum.
Vielleicht auf der Fensterbank.
Aber wenn es nach einer Bengal geht, vermutlich ziemlich oft direkt bei ihrem Menschen.

Denn genau dort gehört eine Bengal unserer Meinung nach hin:

nicht irgendwo daneben – sondern mittendrin.

Galerie

Aus unserem Alltag

Alle Fotos und Videos von Cleo und Cindy – vom ersten Tag bis heute. Zum Vergrößern einfach anklicken.

Wurfplanung

Unser erster Bengal-Wurf

Läuft alles wie geplant, erwarten wir unseren nächsten Wurf Anfang Mai nächsten Jahres.

2027
Erster Wurf geplant
12
Wochen bis zum Auszug
2
Katzenmamas

Geimpft, gechippt und mitten in der Familie aufgewachsen. Zukünftige Katzeneltern lernen wir gerne schon lange vorher kennen.

Cleo mit Geschirr bei den Sonnenblumen
Cleo und Cindy gemeinsam auf dem Bett
Cindy bei den Sonnenblumen

Kontakt

Wenn Sie sich vorstellen können, einem unserer zukünftigen Bengal-Babys ein Zuhause zu schenken, melden Sie sich gerne frühzeitig. Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen.

Ansprechpartnerin

Friederike Seebauer

Telefon
0699 10008100
E-Mail
f.seebauer@yahoo.com
Adresse

Holzgasse 138
3400 Klosterneuburg bei Wien